Gnadenhof Avalon

 

   

Der kleine E.T. auf Fuerteventura

 

Und heute nach monatelanger liebevoller Pflege

 „Haben Tiere eine Seele und Gefühle?“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt. (Eugen Drewermann)

Es gibt so viel Leid und Elend auf der Welt, alles von Menschenhand erschaffen.

So wenig können wir, als einzelner, tun.

Daher möchten wir die Aufmerksamkeit von denen erlangen, die es noch nicht wissen oder bisher noch nicht wissen wollten.

Wir verzichten auf grauenhafte Bilder und Texte, die es bezüglich Tiertötungen, Tiermisshandlungen und Verwahrlosungen zu genüge gibt. Diese alle entprechen der traurigen Wahrheit und erinnern uns immer wieder auf fürchterliche Weise an das Dunkle im Menschen. 

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, auf das traurige Schicksal der Straßenhunde in Europa aufmerksam zu machen. Wir kämpfen mit unseren kleinen Mitteln, die wir zur Zeit zur Verfügung haben für die Vergessenen.

 

"Warum“, werden wir manchmal gefragt, „interessieren euch auch die Hunde im Ausland, ihr lebt doch hier, in Deutschland?“.

Unsere Antwort: „ In z.B. Spanien landen die Hunde nach (im Schnitt) drei Wochen auf der Tötungsstation, warten zusammengepfercht in engen Zwingern auf das Ende.“ Sie werden vergast, erschlagen, aufgehängt, lebendig verbrannt, lebendig begraben.

Tierschutz endet nicht vor unserer Haustür. Schließlich fragen wir ja auch keinen in Not geratenen Menschen bevor wir ihm helfen zuerst nach seiner Nationalität!

Den Hilflosen helfen, das tut gar nicht weh. Es kann ganz wunderbar sein. Und ganz wenig genügt oft schon.

In Bulgarien werden zur Zeit kleine Hunde und Welpen mit Schaufeln erschlagen. Stellt euch dieses Bild vor, Blut und Schreie, die meisten Hunde sind nicht gleich tot, manchmal werden sie noch halblebend vergraben oder verbrannt. Die großen Hunde, werden, wie auch in Spanien, an Bäumen aufgehängt.

Mit einer Spende von drei Euro kann man den Hunden in Bulgarien zwei Wochen Zeit kaufen, in Hoffnung, das diese während dieser Zeit in Familien vermittelt werden.

 

Und wenn ich drei Wünsche hätte, so würde ich nur einen nennen und damit tausende und abertausende Wünsche erfüllen:

Nimm das Böse aus dem Menschen


So nötig sind Gelder und Stimmen, damit die Hunde in diesen und weiteren Ländern kastriert werden und es nicht immer weiter immer mehr werden, die auf den Straßen verhungern, an Krankheiten elend verrecken oder vom Menschen zu Tode geschlagen werden.

Dringend werden auch Patenschaften benötigt. Bei verschiedenen Tierhilfen kann man sich eines dieser Fellgesichtchen aussuchen, diesen nimmt man dann als „Patenhund“ und unterstützt ihn finanziell, damit er z.B. ärztlich behandelt werden kann, was sehr oft dringend nötig ist. Als Pate wird man über alles informiert, was mit dem Kerlchen passiert. Im besten Fall steht dann am Ende die Vermittlung in eine Familie.

Auch als Pflegestelle kann man ganz viel helfen! Man nimmt einen Hund zur Pflege bei sich auf. Je nachdem, welche Vorgeschichte der Hund hatte, wenn es ihm dann wieder gut geht, wenn er gesund ist, seine Knochen von den Brüchen geheilt, seine Angst, zumindest die meiste Angst, vor dem Menschen genommen wurde, dann wird dieser in eine neue Familie vermittelt. Als Pflegestelle kann man immer wieder vielen Hunden helfen zu einem eigenen Körbchen zu kommen.

Und letztendlich natürlich die Aufnahme eines sehr dankbaren und liebenswürdigen Wesens in die eigene Familie. Damit dieses eine Fellgesicht einmal sehen und spüren darf wie gut die Welt sein kann, wie wunderbar es sein kann zu leben und geliebt zu werden. Angst und Schmerz und Hunger sind dann für alle Zeiten vorbei.

Also los jetzt, bitte nicht wieder vergessen und am besten gleich und sofort was gutes tun! Helfen tut nicht weh, sondern lindert den Schmerz eines anderen!

Schaut gleich mal rein: Zum Beispiel bei dem Tierschutzverein Kanarenhunde, der Tierhilfe Fuerteventura oder den vielen anderen Tierschutzorganisationen, die sich für Straßenhunde in Spanien, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Griechenland, der Türkei und vielen anderen Ländern einsetzen!

Damit die Vergessenen nicht mehr vergessen bleiben!


Auf der traurigen Suche nach Bildern von Straßenhunden für Spyros Clip, fiel uns der unten abgebildete Hund besonders auf. Auch wenn schon 7 Hundis in einer unserer Familien leben, entschlossen wir uns, diesen einen noch zu uns zu nehmen.

Also kontaktierten wir die Tierschutzorganisation PETA, die das Foto von dem kleinen Kerl im Zuge der Kampfes gegen das Elend der Straßenhunde in Istanbul veröffenlicht hatte. Am 25.5.11, erhielten von von PETA folgende Email:

Liebe Frau Willrich,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr großes Engagement für die Tiere!

Leider musste dieser Hund auf dem Bild  euthanasiert werden, da er ganz schlimm von allen möglichen Krankheiten befallen und sehr schwach war. 

 

 

 

 

Gnadenhof Avalon  |  copyrights by Simone Breyer